Warum KI in den Due-Diligence-Umfang gehört
KI kann die Wettbewerbsposition, das Betriebsmodell, die Kostenbasis und das künftige Wachstum eines Zielunternehmens erheblich verändern. Sie beeinflusst, wofür Kunden zu zahlen bereit sind, wie schnell Wettbewerber ein Angebot nachbilden können und wie viel ein Unternehmen investieren muss, um relevant zu bleiben.
Klassische Due Diligence erklärt, wie sich ein Unternehmen entwickelt hat und warum seine Kunden kaufen. Sie zeigt jedoch nicht immer, ob sich die ökonomische Grundlage dieser Entwicklung während der Haltedauer verändern könnte.
Dieses Playbook bietet Teams aus Private Equity, Venture Capital, M&A-Beratung und Corporate Development einen praxisnahen Rahmen — ohne KI automatisch als Bedrohung oder als Chance zu behandeln. Hohe Exponierung bedeutet nicht zwangsläufig Disruption, und eine KI-Roadmap ist kein Nachweis kommerzieller Wirkung.
Was das Playbook abdeckt
- KI-Disruption und Wettbewerbsexponierung — wo sich Nachfrage, Preissetzung und Differenzierung am ehesten verschieben und welche Markteintrittsbarrieren weiterhin tragen.
- Verteidigungsfähigkeit von Geschäftsmodell und Produkt — ob Kundenbeziehungen, Workflow-Integration, eigene Datenrechte, Fachexpertise und Regulierung das Geschäft weiterhin schützen.
- Operative und finanzielle Wertsteigerungspotenziale — belastbares Margen-, Kapazitäts- und Wachstumspotenzial von unbelegten Ambitionen trennen.
- Zentrale Risiken, Fragen an das Management und Nachweisanforderungen — was Sie fragen sollten und welche Belege hinter der Antwort stehen müssen.
Das Playbook zeigt auch, wie der Aufwand zu dimensionieren ist: Jeder Deal verdient ein erstes KI-Impact-Screening, aber nicht jeder Deal benötigt einen vollständigen KI-Workstream.
Ein Blick in den Leitfaden
Zwölf Seiten, strukturiert für den Einsatz im laufenden Deal-Prozess.
- 01 Warum jetzt? — Warum historische Due Diligence KI-bedingte Veränderungen allein nicht erfasst
- 02 Was ist AI Impact Due Diligence? — Eine vorausschauende Bewertung des Investment Case
- 03 Materialität bestimmen — Wann KI im Deal-Prozess vertiefte Aufmerksamkeit verdient
- 04 Disruption des Geschäftsmodells — Wie KI Nachfrage, Preise und Wettbewerbsvorteile verändern kann
- 05 KI-getriebene Wertsteigerung — Belastbare Chancen von unbelegten Ambitionen trennen
- 06 Umsetzungsfähigkeit — Ob das Zielunternehmen innerhalb der Haltedauer liefern kann
- 07 Typische Schwächen in KI-Narrativen — Wo Deal-Teams skeptisch bleiben sollten
- 08 Die Investment-Schlussfolgerung — Was eine belastbare Bewertung feststellen sollte
- 09 Workstreams verbinden — Warum AI Impact Due Diligence funktionsübergreifend ist
Der AI-Impact-Due-Diligence-Workstream von Plausity
Plausity führt AI Impact Due Diligence als definierten Workstream neben Commercial, Financial, Technology und Legal Due Diligence — nicht als nachgelagerte Technologie-Stellungnahme.
Die Arbeit erfolgt auf der Plausity-Plattform: Der Datenraum wird eingelesen, Fragen zu Exponierung und Verteidigungsfähigkeit werden anhand der Unterlagen des Zielunternehmens bearbeitet, und jedes Ergebnis bleibt mit seiner Quelle verknüpft — so sieht das Investment Committee, worauf jede Schlussfolgerung beruht und wo Belege fehlen.
Das Ergebnis fließt direkt in Underwriting und Wertsteigerungsplan ein: welche Annahmen der These von KI abhängen, welchen zusätzlichen Investitionsbedarf sie implizieren und welche Fragen das Management noch beantworten muss. Es ergänzt spezialisierte kommerzielle, technische und rechtliche Beratung, ersetzt sie aber nicht.
Frequently Asked Questions
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AI Impact Due Diligence
Ein Leitfaden für Investment- und Deal-Teams — wie KI die Belastbarkeit des Geschäftsmodells, Wettbewerbsvorteile, Wertsteigerungspotenzial und die Investmentthese verändern kann.
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